1 Algorithmus

Eigentlich stammt der Begriff Algorithmus aus dem Bereich der Informatik. Er wirkt sich aber auch auf die Suchmaschinenoptimierung aus. In der Informatik beschreibt der Algorithmus eine Vorschrift, wie ein Programm zu arbeiten hat. Ein Algorithmus kann dabei unabhängig von der Programmiersprache definiert werden. Große Suchmaschinen nutzen Algorithmen, um Webinhalte zu indexieren. So durchsuchen kleine Programme das Internet nach im Algorithmus definierten Suchbegriffen. Werden Übereinstimmungen entdeckt, nimmt die Suchmaschine die Indexierung vor und unterteilt die Inhalte in legal und illegal optimierte Webseiten. Wurden Webseiten mit regelwidrigen Methoden der Suchmaschinenoptimierung erstellt, dann werden die betroffenen Webmaster entsprechend bestraft. Zumeist nehmen die Suchmaschinen einen Ausschluss der betreffenden Inhalte aus dem Index vor.

Der Algorithmus wirkt sich auf das Ranking aus

Im SEO Bereich werden Algorithmen dazu verwendet, über das Ranking von Webseiten in Suchmaschinen zu entscheiden. Je nachdem, welche Suchbegriffe im Algorithmus definiert werden und welche Übereinstimmungen die Suchmaschine findet, umso höher ist der entsprechende Platz im Ranking. Der Experte spricht in diesem Zusammenhang auch vom sogenannten Pagerank. Webmaster, die sich illegaler Methoden bedienen, um ihre Inhalte im Ranking der Suchmaschinen weiter nach vorn zu bringen, versuchen den Algorithmus zu umgehen. Da die Suchmaschinen ihre Algorithmen jedoch stetig weiterentwickeln, können derartige Verstöße schnell ausgemacht und entsprechend geahndet werden.

2 Black hat SEO      

Unter der Bezeichnung Black hat SEO werden alle Methoden und Praktiken der Suchmaschinen zusammengefasst, die illegaler Natur sind. Diese Maßnahmen werden bei der Optimierung von Webinhalten genutzt, um das Ranking zu den eigenen Gunsten zu verbessern. So können beispielsweise Spamseiten, die übermäßig viele Links enthalten in den eigenen Internetauftritt integriert werden. Auch werbende Inhalte verbergen sich häufig auf einer derartigen Spamseite. Von den dort veröffentlichten Inhalten hat der Nutzer nichts. Er erhält keine weiterführenden Informationen und kann auch keinen Nutzen also Mehrwert daraus ziehen. Webseitenbetreiber nutzen Spamseiten, um den Algorithmus der Suchmaschinen zu umgehen. Sie platzieren Links und Keywords, nach denen der Nutzer vermutlich suchen würde. Dadurch können in kurzer Zeit viele Nutzer auf diese Seiten gelangen. Steigt die Anzahl der Besucher, verbessert sich unweigerlich auch die Position im Ranking. Für den Webseitenbetreiber bergen diese Praktiken jedoch nur kurzfristige Erfolge.

Black hat SEO und seine Folgen

Wer sich illegaler Black hat SEO Methoden bedient, der muss früher oder später damit rechnen, von den Suchmaschinen enttarnt zu werden. Jede Suchmaschine durchforstet regelmäßig und zumeist vollautomatisch ihren Index. Eine übermäßig optimierte Seite fällt daher nicht selten auf. Entdecken die Suchmaschinen bei ihrer Recherche, dass die Inhalte keinen informativen Wert für den Nutzer haben, und stellen sie gar einen Regelverstoß gegen ihre eigenen Richtlinien fest, dann hat dies Konsequenzen für den Webmaster. Er muss damit rechnen, dass seine Inhalte aus dem Index entfernt und zukünftig nicht mehr gelistet werden. Jeder Webmaster sollte sich also lieber legaler Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung bedienen, um langfristig von erfolgreichen Maßnahmen zu profitieren.

3 Closed Loop Verlinkung

Der Begriff Closed Loop Verlinkung kann mit geschlossene Verlinkung übersetzt werden. Auch in der Suchmaschinenoptimierung spielt die Closed Loop Verlinkung eine wichtige Rolle. So handelt es sich dabei um komplexe Linkstrukturen. Auf einer Webseite sind viele Querverlinkungen zu anderen Internetauftritten zu finden. Closed Loop Verlinkungen sind gegenseitigen Verlinkungen von einer Webseite auf eine andere. Webmaster können sich dieses Tools bedienen, um dem Nutzer beispielsweise zusätzliche Informationen zu einem Produkt zu bieten. Closed Loop Verlinkungen können aber wie fast alle Methoden der Suchmaschinenoptimierung auch in negativer Art und Weise genutzt werden. Dadurch, dass der Nutzer zwischen den Seiten immer hin und her geleitet wird, können die Besucherzahlen aller Webseiten künstlich in die Höhe getrieben werden. Davon versprechen sich Seitenbetreiber in der Regel, ihren Platz im Ranking der Suchmaschinen nachhaltig zu verbessern.

Suchmaschinen und Closed Loop Verlinkungen

Da Suchmaschinen wie Google ihren Index regelmäßig durchsuchen und überprüfen, können Webmaster davon ausgehen, dass Closed Loop Verlinkungen, die einzig und allein das Ziel haben, für höhere Besucherzahlen zu sorgen nicht gern gesehen werden. Suchmaschinen behandeln derartige Inhalte als Spam und schlussendlich kann ein Ausschluss der betreffenden Seiten aus dem Index drohen. Closed Loop Verlinkungen sollten also sinnvoll und nicht in übermäßigem Maße genutzt werden. Der Nutzer sollte informative Inhalte von einem Querverweis erwarten dürfen.

4 Delisting

Das Delisting kommt in der Suchmaschinenoptimierung immer dann zur Anwendung, wenn Suchmaschinen einen Verstoß gegen ihre Richtlinien erkannt haben. So bezeichnet Delisting das Entfernen einer illegal optimierten Webseite aus dem Datenbestand der Suchmaschine. Aber nicht nur illegale Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung können zur Löschung einer Webseite führen. Der Webseitenbetreiber kann das Delisting seiner Inhalte auch selbst beantragen, wenn er seine Seite nicht mehr im Index vorfinden möchte. Delisting wird von den Suchmaschinen auch durchgeführt, wenn eine Webseite gegen geltendes Recht verstößt, beispielsweise wenn sich dort pornografische oder fremdenfeindliche Inhalte befinden. Sobald eine Seite von den Suchmaschinen gelöscht wurde, ist sie auch nicht mehr in den Suchergebnissen sichtbar. Funktioniert die Verlinkung einer Webseite nicht mehr und die Suchmaschine spürt dies auf, dann kommt auch in diesem Fall das Delisting zur Anwendung.

Folgen bei Verstößen

Wurde eine Internetseite aufgrund eines Regelverstoßes aus dem Index entfernt, dann gestaltet es sich für den Webmaster schwierig wieder in den Index aufgenommen zu werden. Wird ein Webmaster Opfer des Delistings, aus welchen Gründen auch immer, dann hat das negative Konsequenzen für ihn. Nicht nur, dass seine Seite nicht mehr in den Suchergebnissen sichtbar ist und daher weniger frequentiert werden kann, auch hat der Webmaster keine Möglichkeit mehr, seine Inhalte zu analysieren und zu monetarisieren.

5 Externe Links

Externe Links nehmen in der Suchmaschinenoptimierung eine zentrale Bedeutung ein. Es handelt sich dabei um Verlinkungen, die der Webmaster auf andere, externe Inhalte vornehmen kann. Mit der Integration von externen Links in die eigene Webpräsenz kann der Seitenbetreiber seine Position im Ranking merklich verbessern. So werden externe Links ebenso wie interne Verlinkungen von den Suchmaschinen erkannt und für die Messung der Wertigkeit einer Webseite herangezogen. Umso häufiger eine Webseite extern verlinkt wird, umso wertvoller ist sie für die Suchmaschinen. Viele Backlinks bringen hohe Besucherzahlen und erhöhen die Platzierung in den Suchergebnissen.

Darauf sollten Webmaster achten

Mit externen Links sollte es jedoch keinesfalls übertrieben werden. Erkennen Suchmaschinen auf einer Internetseite zu viele Links, dann werden diese Seiten nicht selten aus dem Index entfernt, da Suchmaschinen darin einen Verstoß gegen ihre Regeln sehen. Weiterhin sollte der Webmaster aufpassen, dass er nur externe Links in seine Inhalte integriert, die auch existent sind. Auch Verlinkungen zu Webseiten, die es nicht mehr gibt, bleiben nicht ohne Folgen. Zu guter Letzt richten sich externe Verlinkungen an den Nutzer. Klickt dieser einen solchen Link an, dann darf er nicht nur eine funktionierende Seite, sondern auch vertiefende und informative Inhalte erwarten. Jeder Webmaster sollte sich also vorab die Zeit nehmen, den externen Link zu prüfen, bevor er ihn zum Bestandteil seiner eigenen Präsenz macht. Mit externen Links ist es Webmastern möglich, Kooperationen zu schließen und einander gegenseitig zu unterstützen.

6 Frames

Frames, zu Deutsch Rahmen, werden von Webmastern eingesetzt, um ihre Inhalte besser zu gliedern und für den Nutzer übersichtlicher zu gestalten. Ein Frame grenzt sich vom Rest der Webseite nicht nur optisch ab. Er enthält auch andere Inhalte. Frames sind also besonders gut für den Nutzer geeignet. Sie strukturieren die Inhalte auf der einen Seite und können andererseits zusätzliche Informationen bieten. Die eigentliche Navigation durch die Webseite ist dabei für den Nutzer nicht gefährdet. Gerade im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung bringen Frames jedoch auch einen Nachteil mit sich. Sie können von Suchmaschinen bei der Indexierung schlechter ausgelesen und deren Inhalte schlechter erfasst werden. Es kann daher passieren, dass die Wertigkeit einer Internetseite von den Suchmaschinen niedriger eingestuft wird und deshalb nur eine untere Platzierung im Ranking für den Webmaster dabei raus springt.

Inhalte zielgerichtet erstellen

Der Webmaster sollte daher bei der Erstellung seiner Inhalte bedacht vorgehen. So werden die Suchmaschinen weitaus häufiger auf seine Inhalte aufmerksam, wenn alle Bereiche der Präsenz mit mehrwertigen Informationen und verschiedenen Verlinkungen bestückt werden. Auch in den Frame-Bereichen können Keywords und externe Verlinkungen verankert werden, die dann von den Suchmaschinen ausgelesen und identifiziert werden können. Sollte sich ein Webmaster nicht sicher sein, wie er seine Informationen gezielt streuen und optimieren kann, sollte er sich von einem SEO Profi, beispielsweise einer kompetenten Agentur unter die Arme greifen lassen. So kann auch gewährleistet werden, dass bei der Suchmaschinenoptimierung nicht gegen geltende Regeln der Suchmaschinen verstoßen wird und eine faire Platzierung im Ranking die Folge ist.

7 Google Bowling

Beim Google Bowling handelt es sich zweifelsohne um eine illegale Methode, die Webmaster nutzen können, um ihre Inhalte besser in den Suchergebnissen zu platzieren. Vielmehr wird das Google Bowling sogar angewendet, um anderen Webseiten zu schaden. Bei der Bowling Methode versuchen Webmaster zu erreichen, dass konkurrierende Inhalte aus dem Datenbankbestand der Suchmaschine entfernt werden. Webseitenbetreiber, die derartige Praktiken bevorzugen denken sich, eine Seite, die nicht im Index der Suchmaschinen gelistet ist, kann auch nicht vom Nutzer gefunden werden. Stattdessen erhofft derjenige sich, dass der Besucher auf seine eigenen Inhalte geführt wird. Um eine konkurrierende Präsenz aus dem Index heraus zu kegeln, tragen Webmaster die URLs der Konkurrenz in diverse Linklisten ein. Linklisten werden jedoch von den Suchmaschinen nicht gern gesehen und die entsprechenden Seiten werden entweder in ihrer Ranking-Platzierung heruntergestuft oder ganz aus dem Bestand gelöscht.

Google Bowling ist unfair

Werden Webseiten, die beispielsweise übermäßig in Linklisten eingetragen wurden, von den Suchmaschinen entdeckt und aus dem Index entfernt, dann trifft es eindeutig die falschen, weshalb Google Bowling wohl die unfairste Methode überhaupt ist, welcher sich Webmaster bedienen können. Die gelöschten Seiten respektive deren Betreiber haben sich immer korrekt verhalten, müssen unter den illegalen Praktiken der Konkurrenz aber trotzdem leiden. Für die Betroffenen Webseitenbetreiber wird es dann sehr schwer, ja, nahezu unmöglich sein nachzuweisen, dass sie den Regelverstoß gar nicht selbst begangen haben. Da Suchmaschinenbetreibern das Problem Google Bowling jedoch bekannt ist, werden entsprechende Maßnahmen ergriffen, um gegen die Betrüger vorzugehen. Noch ist dieses Problem zwar nicht aus der Welt geschafft, Betreiber von Suchmaschinen setzen jedoch alles daran, um die wahren Übeltäter zu entlarven.

8 Hallway Page

Die Hallway Page zählt zu den illegalen Methoden der Suchmaschinenoptimierung, welche unter dem Begriff Black hat SEO zusammengefasst werden. Hallway Pages sind zwischengeschaltete Seiten, die zu sogenannten Doorway Pages führen. Auf dieser Webseite findet der Nutzer also ausschließlich Links vor, die ihn ins Leere beziehungsweise auf werbende Seiten ohne Mehrwert führen. Hallway Pages sind also Spamseiten, die von Suchmaschinen nicht gern gesehen werden. Nicht nur der Nutzer kann durch die Eingabe eines bestimmten Suchbegriffes auf eine Hallway Page gelangen. Auch die Robots der Suchmaschinen, das sind automatisch arbeitende Programme, die sämtlichen Links folgen werden auf Hallway Pages und somit auch auf Doorway Pages aufmerksam. Werden die Betreiber derartiger Seiten entdeckt, dann werden sie entweder in ihrer Ranking-Platzierung heruntergestuft oder ganz aus dem Index der Suchmaschine entfernt. Hallway Pages werden angewendet, um die Besucherzahlen zu manipulieren. Webmaster versprechen sich davon, dass sowohl der Nutzer als auch die Programme der Suchmaschinen möglichst oft auf die eigenen Inhalte geleitet werden. Ein Regelverstoß dieser Art wird aber mittlerweile von den Suchmaschinen schnell und häufig entdeckt, sodass der faire Wettbewerb unter den ehrlichen Webmastern nicht lange beeinträchtigt ist.

9 Instant Indexing

Wer eine neue Webseite ins Netz stellt, der muss zumeist mehrere Wochen darauf warten, bis er in den Suchmaschinen gelistet ist. Mit verschiedenen Ansätzen der Suchmaschinenoptimierung kann er dies jedoch zu seinen Gunsten beschleunigen. Es gibt aber auch die Möglichkeit Instant Indexing. Dadurch kann der Webmaster erreichen, dass seine Inhalte sofort oder zumindest zeitnah in den Index einer Suchmaschine aufgenommen werden. So können Webmaster beispielsweise bei der Suchmaschine Google ein Programm nutzen, welches instant Indexing realisiert. Dann vergehen mitunter nur wenige Stunden, bis die Webseite Teil des Index ist. Experten bezweifeln jedoch, dass es für Webmaster wirklich notwendig ist, ein Instant Indexing Verfahren zu durchlaufen. Dies liegt einfach daran, dass Suchmaschinen bei der Indexierung mittlerweile schneller vorgehen. Auch ohne extra Anmeldeverfahren können neue Domains mit entsprechenden Suchbegriffen zeitnah gefunden werden.

10 Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche sollte jeder Webmaster durchführen, bevor er seine Inhalte online stellt respektive optimiert. Der Suchende gibt in die Suchmaschine einen bestimmten Suchbegriff ein, um weitere Informationen zu erlangen. Dies sind jedoch nicht immer dieselben Suchbegriffe, also Keywords, die der Webmaster für seine Inhalte definiert hat. Stimmen die Keywords nicht über ein, dann wirkt sich das kaum oder gar nicht auf die Platzierung der Inhalte im Ranking der Suchmaschinen aus. Suchmaschinen werden nur Webseiten aufspüren, deren Keywords auch im Inhalt zu finden sind. Der Webmaster sollte sich also in seinen Nutzer hineinversetzen und darüber nachdenken, welche Begriffe dieser in das Suchfeld eintragen würde, um die gewünschte Information in Erfahrung zu bringen. Die Keyword-Recherche ist zwar etwas zeitaufwendig, zahlt sich am Ende, was die Platzierung in den Suchergebenissen angeht aus. Wenn dem Webmaster für eine gründliche Keyword-Recherche die Zeit fehlen sollte oder wenn er noch nie eine durchgeführt hat, dann kann er sich auch an eine SEO Agentur wenden. Die Mitarbeiter eines kompetenten SEO Partners verstehen es, zielgerichtet nach bestimmten Keywords zu recherchieren und unterstützen den Webmaster auch bei der Optimierung seiner Inhalte.

11 Keyword

Keywords, zu Deutsch Schlüsselwörter spielen im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung eine entscheidende Rolle. So sind es auch bestimmte Keywords, die ein Nutzer in das Suchfeld einer Suchmaschine eingibt und von welchen er sich mehrwertige Ergebnisse erhofft. Daher sollte der Webseitenbetreiber seine Inhalte für die Suchmaschinen auch mit Keywords beschreiben. Die Keyword-Vergabe erfolgt in der Definition der sogenannten Meta Tags. Dies sind beschreibende Attribute, die der Webmaster vergeben kann und welche der Suchmaschine weiterhelfen, seine Inhalte zu indizieren und für den Nutzer besser auffindbar zu machen. Alle Keywords, die der Betreiber für wichtig hält, um seine Webseite zu betreiben, sollte er also sinnvoll in seinen Content einfließen lassen.

Meta Tags allein richten es nicht

Erfahrungsgemäß sind viele Suchmaschinen bei der Indexierung dazu übergegangen die Informationen in den Meta Tags zu ignorieren. Daher ist es entscheidender, dass wichtige Keywords direkt im Seiteninhalt genannt werden. Der Webmaster sollte jedoch aufpassen und wichtige Schlüsselwörter nicht allzu oft verwenden. Werden Keywords in einer übermäßigen Häufigkeit im Text gestreut, dann sehen Suchmaschinen dies als Verstoß gegen ihre Richtlinien an und strafen die Inhalte ab. Unter Umständen werden häufig verwendete Keywords als Duplicate Content identifiziert und die Seite aus dem Index entfernt. Die Häufigkeit von Keywords wird auch als Keyworddichte bezeichnet. Hier gehen die Suchmaschinen in den letzten Jahren jedoch besonders streng vor. Ist im Text eine sehr hohe Keyworddichte vorhanden, also kommen gleiche Keywords zu oft in einem Text vor, dann gehen die Suchmaschinen davon aus, dass illegale Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung zur Anwendung gekommen sind. Weniger ist also auch im Falle der Keywords mehr, wenn es um eine effiziente Optimierung der eigenen Inhalte geht.

12 Localrank

Eine Webseite, die mittels verschiedener Methoden der Suchmaschinenoptimierung für Nutzer und Suchmaschinen aufbereitet wurde, erscheint, wurden die Maßnahmen gekonnt angewendet, in den Suchergebnissen einer Suchmaschine. Hierbei ist es für den Webseitenbetreiber jedoch von zentraler Bedeutung, dass seine Inhalte nicht auf irgendeiner Suchergebnisseite gelistet werden. So haben Untersuchungen herausgefunden, dass die meisten Nutzer nicht über die erste Seite mit Suchergebnissen hinaus recherchieren und stattdessen lieber eine neue Suche starten. Daher ist es für jeden Webmaster wichtig, dass seine Präsenz in den ersten 10 Suchergebnissen erscheint. Mit dem Localrank kann ermittelt werden, auf welcher Position sich die eigene Webseite gerade empfindet. Localrank ist also eine Verfahrensweise, um die Platzierung im Ranking zu ermitteln.

13 Meta Tags

Auch wenn die sogenannten Meta Tags von Suchmaschinen nicht mehr so häufig herangezogen werden, um die Wertigkeit und Popularität einer Webseite zu ermitteln, sind sie jedoch wichtig und sollten unbedingt vom Webmaster bei der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt werden. Die Meta Tags werden vom Webmaster im Kopf der Webseite vergeben. Auch sollten sie für jede einzelne Unterseite vergeben werden, um eine bessere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu erzielen. Für den Nutzer sind die Meta Tags unsichtbar, sie beschreiben jedoch für die Suchmaschine, die wesentlichen Informationen über die Inhalte. Die Suchmaschinenoptimierung hält viele mögliche Meta Tags bereit. Der Webmaster muss aber nicht alle berücksichtigen, weil nicht jeder Meta Tag eine entscheidende Rolle bei der Indexierung von Webseiten spielt.

Diese Meta Tags sind wichtig

Zu den wichtigsten Meta Tags zählen der Seitentitel, die Description (Beschreibung) und die Keywords. Mit der Vergabe des Meta Tags Titel definiert der Seitenbetreiber klar, welche Inhalte auf der Einzelseite zu finden sind. Die Meta Description (Beschreibung) besteht aus circa 160 Zeichen und beschreibt in ein bis zwei Sätzen, welche Inhalte sich hinter einem Link verbergen. Die Keywords werden sowohl für die Suchmaschinen als auch für den Nutzer vergeben. Diese Begriffe gibt der Nutzer in das Suchfeld der Suchmaschine ein, um seine gewünschten Informationen zu erhalten. Daher sollte sich der Webmaster in den Nutzer hinein versetzen und überlegen, welche Schlüsselwörter er eingeben würde, um eine bestimmte Information zu finden. Keywords sollten lediglich nicht in einer zu starken Häufigkeit vergeben werden, um von den Suchmaschinen nicht als Regelverstoß oder doppelter Inhalt identifiziert zu werden. Dann könnte dem Webmaster und seinen Inhalten nämlich ein Ausschluss aus dem Suchindex drohen.

14 Nano Pages

Webmaster, die wollen, dass ihre Inhalte von möglichst vielen Nutzern gefunden werden, müssen diese entsprechend bewerben. Dies geht auch durch Werbemaßnahmen auf der eigenen Seite, die die Suchmaschinenoptimierung zur Verfügung steht. Ein guter Weg dafür sind Nano Pages. Bei Nano Pages handelt es sich um Werbeseiten, welche auf Basis der Programmiersprachen Flash und Java entwickelt werden. Die werbenden Inhalte werden dynamisch erzeugt. Dies bedeutet, dass sie sich an eine bestimmte Zielgruppe richten. Mit Nano Pages können vor allem junge Nutzer erreicht werden, die sich an eingeblendeter Werbung auf der Webseite nicht stören.

Darauf ist bei der Integration von Nano Pages zu achten

Nano Pages, die auch Jump Pages genannt werden, sollten dem Nutzer jedoch einen Mehrwert bieten. So bietet es sich beispielsweise an, wenn sich auf der dynamischen Seite weiterführende Informationen enthalten. Soll auf der Webseite zum Beispiel ein Produkt verkauft werden, dann können auf der Nano Page weitere Informationen über das Produkt beziehungsweise Anlaufstellen zum Verkauf genannt werden. Nano Pages können aber auch als Spam missbraucht werden. Es sollten also keine langen Linklisten oder eine sinnlose Aufreihung von Keywords auf der Nano Page verankert werden. Damit beginge der Webmaster einen Verstoß gegen die Richtlinien der Suchmaschine und wird mit einem Ausschluss aus dem Index bestraft.

15 Outbound Links

Outbound Links oder ausgehende Links zählen zu den Maßnahmen der OffPage-Optimierung. Sie können vom Webmaster selbst vergeben werden, um dem Nutzer einen besseren Mehrwert und weitere Informationen bieten zu können. Der Outbound Link führt also von der ursprünglichen Webseite auf eine andere Onlinepräsenz. Der Nutzer wird also auf eine externe Webseite weitergeleitet. Diese Möglichkeit können Webmaster nutzen, um sich miteinander zu vernetzen und um ihre individuelle Position in den Suchergebnissen zu verbessern. Es ist jedoch auch Vorsicht geboten. Der Webseitenbetreiber sollte unbedingt darauf achten, dass die Seite, die sich hinter dem Outbound Link verbirgt, keine Spamseite respektive noch existent ist. Gelangt der Nutzer auf eine Werbeseite und die Suchmaschinen bekommen das im Rahmen ihrer Indexierung mit, dann droht nicht nur dem Betreiber der Werbeseite Ärger. Auch der Webmaster, der eigentlich eine informative Seite zur Verfügung stellt und ursprünglich das Ziel hatte, dem Nutzer zusätzliche Informationen zu bieten, kann bei Entdeckung eines derartigen Regelverstoßes bestraft werden. Jeder Outbound Link sollte also eingängig geprüft werden, bevor er in den eigenen Webauftritt integriert wird.